Was mir wichtig ist

Foto:pixelquelle
Foto:pixelquelle

Wenn ich könnte, würde ich das Schulsystem grundlegend ändern.

Kinder würden eingeschult, wenn sie schulreif sind, unabhängig von Alter und Datum. Sie würden mindestens acht Jahre gemeinsam lernen - ohne Zensuren und Selektion.

 

Die Lerngruppen wären mit fünfzehn bis sechzehn Schülern bedeutend kleiner, dadurch könnte Unterricht mehr individualisiert werden. Dieser fände von 9.00 bis 15.00 oder 16.00 Uhr statt.

 

An jeder Schule wären je ein Schulpsychologe, Sozialpädagoge und Sonderschulpädagoge stationiert, um vor Ort Probleme zu lösen. Lehrer wären ganztags in der Schule und für Kollegen, Schüler und Eltern präsenter.


Am Nachmittag könnten in Zusammenarbeit mit Kirchen, Vereinen und Verbänden Kurse in Kunst, Sport, Musik, Religion angeboten werden, aber auch Fördermaßnahmen in Einzelunterricht oder Kleingruppen stattfinden.


Ich denke, dass durch solche Maßnahmen die Arbeit der Lehrer transparenter würde, dass die Lern- und Leistungsbereitschaft sowie die Sozialkompetenz der Schüler gesteigert und die Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule intensiviert werden könnte.


Schöne Utopie!

 

Da wir uns in der Realität befinden, will ich zumindest versuchen meine Vorstellungen von Schule unter den gegebenen Voraussetzungen umzusetzen.

  • Jedes Kind soll sich wohlfühlen.
  • Jedes Kind soll eigenverantwortlich lernen.
  • Jedes Kind soll, soweit es mir möglich ist, individuell gefördert und gefordert werden.
  • Es wird  durch Hospitation und Internetpräsenz größtmögliche Transparenz für die Eltern angestrebt.
  • Die Mithilfe der Eltern im Unterricht ist wünschenswert.
  • Ein Austausch von Medien soll allen an Grundschule Beteiligten ermöglicht werden.

Heidi Evers