Getreide

Im Spätsommer und Herbst ist das Getreide reif, die richtige Zeit, um Kindern nahe zu bringen, woher unser Brot kommt.

 

Ich habe die unterschiedlichen Getreidearten mitgebracht, die in der Umgebung der Schule wachsen. Es ist erstaunlich, wie wenig die Kinder darüber wissen. Immerhin können sie Mais benennen, der an der Kolbenform leicht zu identifizieren ist.

 

Sie wissen auch fast alle, dass man Popcorn daraus herstellen kann, weil wir das in der Klasse bereits praktiziert haben. Zwei Kinder können den Erntevorgang mit einem Mähdrescher erklären.

 

Wir schauen uns die Getreidesorten an, erkennen und benennen Unterschiede, lernen Begriffe wie Halm, Ähre, Rispe und Grannen. Wir lassen Weizenkörner über Nacht quellen, schneiden sie am nächsten Tag auf und entdecken Mehlkörper und Keimling.

 

Die Kinder erfahren bei der Jodprobe, dass die Körner Stärke enthalten und dass diese später auch im Brot zu finden ist.

 

Sie versuchen, in einem Mörser Weizenkörner zu mahlen und stellen fest, welch mühseliges Unterfangen das ist.

 

In einem Langzeitversuch lernen sie, dass die Pflanzen Licht, Wasser und Wärme benötigen, um wachsen und gedeihen zu können.

 

Da kein Bauernhof in der Nähe ist, müssen Bilder die Abfolge der Arbeitsschritte beim Weizenanbau zeigen. Später zeigt sich, dass genau deshalb einige Kinder kaum Lernzuwachs bei diesem Thema haben.

 

Es geht nichts über eine Originalbegegnung.