Projektwoche/Juni 2011

Unsere diesjährige Projektwoche hatte das Thema „Zeitreise“.

Meine Gruppe beschäftigte sich mit der Kunstgeschichte und zwar mit der Darstellung von Tieren im Besonderen.

 

Tiere waren das Erste, was Menschen dargestellt haben. Steinzeitmenschen malten Tiere, die sie jagten, auf Höhlenwände. Wir malten also auch wie die Steinzeitmenschen mit Kohle und Kreide.

Im Mittelalter wurden Tiere als Symbole des christlichen Glaubens gemalt, beispielsweise Lamm und Taube, aber auch  Fabelwesen oder Monster bevölkerten die Kirchengemälde.

Fürsten oder reiche Leute ließen sich mit ihren Tieren malen, manche sogar hoch zu Ross.

Unsere Fabelwesen sind auch fantastisch.

 

Im 15. Jahrhundert begann ein neuartiges Interesse an der Tierwelt. Forscher bereisten ferne Länder und brachten exotische Tiere nach Europa, die man in fürstlichen Tiergärten bestaunen konnte.

Maler malten die Tiere so natürlich, dass sie ganz lebendig aussahen.

 

Albrecht Dürer hat viele solcher Tierbilder gemalt.

Deswegen haben wir uns über das Nashorn gewundert, das eher aussieht wie ein Urzeittier. Dann haben wir gelesen, dass Dürer das Tier nie zu Gesicht bekam. Er malte es nach der Beschreibung eines Freundes. Das Nashorn war ein Geschenk des portugiesischen Königs an den Papst. Es fiel aber bei der Seereise über Bord und ertrank.

Im Lehmbruck-Museum lernten wir die Märchenmaschine von Jean Tinguely, den Lifesaver von Niki de Saint Phalle und „Die Versuchung des heiligen Antonius“ von Max Ernst kennen. Außerdem modellierten die Kinder Fantasietiere aus Ton.

 

Zum Schluss beschäftigten wir uns mit dem Tiermaler Franz Marc, bei dessen fantastischen Werken die Farben für Eigenschaften und Gefühle standen.

 

Bei der Präsentation der Bilder und Skulpturen in einer Ausstellung erhielten die Kinder viel Lob für ihre Arbeiten.